1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Archiv 2013

20. Dezember 2013 - Für die gute Zusammenarbeit danken wir Ihnen ganz herzlich und wünschen ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr 2014!

Nossen OT Heynitz, Dorfkirche Heynitz, Taufengel, Lindenholz, 1720, Farbfassung von 1939 (Aufnahme von 2010)

Nossen OT Heynitz, Dorfkirche Heynitz, Taufengel, Lindenholz, 1720, Farbfassung von 1939 (Aufnahme von 2010)
(© Carry Bendin, Klipphausen)

Die Dorfkirche in Heynitz im Landkreis Meißen, erstmals 1346 erwähnt, erhielt ihre heutige Gestalt durch einen Umbau im
Jahre 1720. Die Saalkirche mit barockem Glockenturm ist im Innern schlicht gestaltet. Anna Elisabeth von Heynitz stiftete
1720 den frei schwebenden Taufengel, der die Besucher beim Eintritt in den Gottesdienstraum segnend grüßt. 1884 ersetzte
man ihn durch einen Taufstein und lagerte ihn auf dem Dachboden der Kirche. 1938/39 wurde der stark zerstörte Engel
aufwendig restauriert. Im Jahr 2010 konnte der Taufengel mit Hilfe von Spenden und Fördermitteln in der Farbfassung von
1939 restauriert werden.

20. Dezember 2013 - Neuer/alter Glanz: Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche, Pflockscher Altar

Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche, Pflockscher Altar, 1521, nach der Restaurierung, Fotografie Wolfgang Junius 2013

Annaberg-Buchholz, St. Annenkirche, Pflockscher Altar, 1521, nach der Restaurierung, Fotografie Wolfgang Junius 2013
(© LfD Sachsen)

Die St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz zählt zu den wichtigsten spätgotischen Hallenkirchen Obersachsens. Ihre Ausstattung ist von seltener Vollständigkeit und Qualität, zeigt sie doch neben spätgotischer Kunst auch sehr frühe Formen der Renaissance in Mitteleuropa. Nun erstrahlt pünktlich zum Weihnachtsfest auch der Pflocksche Altar in der St. Annenkirche wieder in neuem/altem Glanz. Nach der Restaurierung konnte der obere Abschluss des Altars seinen einstigen Platz als Altarbekrönung wieder einnehmen. Dadurch erscheint der Pflocksche Altar nahezu komplett und zeigt – mehr noch als vorher – seine ursprünglich prächtige Wirkung. Der Altar stammt von einem anonymen Meister aus der Schule von Lucas Cranach d. Ä.. 1521 wurde er im Auftrag des Stifters Lorenz Pflock, Besitzer von Silberbergwerken in der Region Annaberg für die Familie Pflock gefertigt.

11. Dezember 2013 - Arbeitsheft 19 des Landesamtes für Denkmalpflege erschienen

Titel mit Schloss Rochlitz, Rote Stube, 2013

Titel mit Schloss Rochlitz, Rote Stube, 2013
(© LfD Sachsen)

Das soeben erschienene Arbeitsheft 19 des LfD führt ins sächsische Hügelland nach Rochlitz. Die an der Zwickauer Mulde gelegene Rochlitzer Schlossanlage steht für eine faszinierende tausendjährige Geschichte. Mit den seit Anfang der 1990er Jahre durchgeführten Sanierungsmaßnahmen waren Forschungen verbunden, die sensationelle Befunde zur Baugeschichte bis zurück in die Romanik erbracht haben. Zahlreiche restaurierte Raumfassungen geben einen für Sachsen einmaligen Einblick in die spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Raumgestaltung und Wohnkultur.

1. November 2013 bis 25. April 2014 - Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege

Johann Christoph Knöffel, Dresden, Belvedere im Brühlschen Garten auf dem Wall, um 1749

Johann Christoph Knöffel, Dresden, Belvedere im Brühlschen Garten auf dem Wall, um 1749
(© LfD Sachsen)

»Heinrich Graf von Brühl
Bauherr und Mäzen – zum 250. Todestag«
Nicht nur die Bautätigkeit und Sammelleidenschaft zweier Herrscher im 18. Jahrhundert – Augusts des Starken und seines Sohnes Friedrich Augusts II. – prägten das Bild der ehemaligen Residenzstadt Dresden und des Landes. Sichtbare Zeichen setzten auch Persönlichkeiten des Dresdner Hofes wie der 1746 zum Premierminister ernannte Heinrich Graf von Brühl. So unterschiedlich sein Wirken insgesamt beurteilt wurde, hat er zweifellos die sächsische Kunstlandschaft entscheidend bereichert. Zudem förderte er die Baukunst durch Aufträge, die einige der bedeutendsten Anlagen des sächsischen Rokoko entstehen ließen. Mit diesen privaten Auftragsarbeiten wurde Brühl zur zentralen Figur des sächsischen Mäzenatentums im 18. Jh. Die Ausstellung will mit repräsentativen Zeichnungen aus der wissenschaftlichen Plansammlung des LfD einen Eindruck von diesen zum Teil grandiosen Bauwerken vermitteln.

Die Ausstellung ist vom 1. November 2013 bis 14. März 2014 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss, jeweils montags bis donnerstags von 10-17.30 Uhr und freitags von 10-16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Sonderöffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr: 23.12. 10.00-17.00 Uhr, 27.12. 10.00-15.00 Uhr, 24.-26.12./31.12.-1.2. geschlossen

Begleitprogramm zur Ausstellung
Mittwoch, 22. Januar 2014, 17.00 Uhr
Heinrich Graf von Brühl –   ein Favorit am sächsischen Hof und die Brühlschen Sammlungen in Dresden
Dr. Ute Christina Koch, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister

Mittwoch, 12. Februar 2014, 17.00 Uhr
Brühl als Förderer der Gartenkunst – Der Brühlsche Schlosspark von Pförten/Brody
Claudius Wecke, Stiftung Fürst-Pückler-Park und Schloss Branitz,
Fachbereichsleiter Parkpflege und Parkdenkmalpflege

Mittwoch, 5. März 2014, 15.30 Uhr und 17.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung (Wir bitten um Voranmeldung unter 0351/48430421) 
Anita Niederlag und Martin Schuster, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Aufgrund der großen Nachfrage Zusatztermin:
Mittwoch, 5. März 2014, 17.00 Uhr
Heinrich Graf von Brühl –   ein Favorit am sächsischen Hof und die Brühlschen Sammlungen in Dresden
Dr. Ute Christina Koch, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister

Aufgrund der großen Nachfrage Zusatzführung:
Mittwoch, 11. April 2014, 16.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung (Wir bitten um Voranmeldung unter 0351/48430421)
Martin Schuster, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

 



 

Jahreskalender 2014 des Landesamtes für Denkmalpflege erschienen

Titelblatt mit Zeichnung von Johann Christoph Knöffel, Dresden, Brühlscher Garten, Belvedere, um 1749

Titelblatt mit Zeichnung von Johann Christoph Knöffel, Dresden, Brühlscher Garten, Belvedere, um 1749
(© LfD Sachsen)

Der Kalender widmet sich Heinrich Graf von Brühl. Der 1746 zum Premierminister ernannte Brühl hat zweifellos die sächsische Kunstlandschaft entscheidend bereichert. Die Baukunst förderte er durch eigene Aufträge, die einige der bedeutendsten Anlagen des sächsischen Rokoko entstehen ließen. Dazu zählen in Dresden die Brühlsche Terrasse, sein Palais an der Augustusstraße und der Garten in der Friedrichstadt mit dem Neptunbrunnen sowie Nischwitz bei Wurzen, Oberlichtenau bei Pulsnitz oder Pförten/Brody (heute Polen). Auf den großformatigen Kalenderblättern wird Brühl mit exzellent reprografierten Zeichnungen und Kupferstichen vorgestellt, ergänzt um erläuternde fundierte Texte und Fotografien. 
Der Kalender ist erhältlich über den Buchhandel und Verlag.

Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Hrsg.):
Heinrich Graf von Brühl. Der Bauherr und Mäzen. Dresden 2013
Kalenderformat: 45 x 54 Zentimeter, 14 Blätter, Kunstdruckpapier
Vorderseiten farbig, Rückseiten s/w
Buchhandelspreis: 24,90 Euro (incl. Mwst.)

11. Oktober 2013_Fachtagung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen

Schloss Ostflügel Wappen mit Kurschwertern vor 1585

Schloss Ostflügel Wappen mit Kurschwertern vor 1585 (Aufnahme 2009)
(© LfD Sachsen)

Das ehemalige Dresdner Residenzschloss - Forschungsergebnisse des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen

am Freitag, dem 11. Oktober 2013, 9.30 Uhr

Anmeldungen sind noch möglich. Die Tagungsgebühr von 10 € kann auch im Tagungsbüro bezahlt werden.

Aufbauhilfen Hochwasser 2013

Am 19. September 2013 wurde die Richtlinie Hochwasserschäden 2013 veröffentlicht. In Teil C werden die Rahmenbedingungen der Förderung für Private, Vereine und Kirchen definiert. Die Zuwendung erfolgt in der Regel in Höhe von 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Für denkmalpflegerischen Mehraufwand beträgt die Zuwendung in der Regel 100 %. Der Nachweis des entstandenen Schadens und der für dessen Beseitigung notwendigen Ausgaben für einen nachhaltigen Wiederaufbau ist von einem unabhängigen Sachverständigen zu bestätigen. Die Antragsformulare sind auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank unter der Rubrik  „Informationen zum Hochwasser“ abrufbar.

 

8. September 2013 - Tag des offenen Denkmals, Führungen im Landesamt für Denkmalpflege

Jakobikirche Chemnitz, Tafel eines Flügelaltars, um 1500, Aufnahme 2013

Jakobikirche Chemnitz, Tafel eines Flügelaltars, um 1500, Aufnahme 2013
(© LfD Sachsen)

Eine »unbequeme Altartafel« im Landesamt für Denkmalpflege (LfD)

Am Sonntag, dem 8. September 2013 öffnet das LfD von 11 bis 17 Uhr wieder seine Türen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, im Ständehaus mehr über die sächsische Denkmalpflege zu erfahren und Einblicke in die wertvollen Bestände der Sammlungen und des Restaurierungsateliers zu bekommrn. Hier befindet sich erst seit wenigen Tagen die Tafel eines Flügelaltares (Werkstatt von Hans Hesse um 1500) aus der Jakobikirche Chemnitz. Erst beim Kennenlernen seiner wechselvollen Geschichte wird deutlich, dass auch sie ein „unbequemes“ Denkmal ist.

Sonntag 8. September 2013
11.00 bis 17.00 Uhr Führungen durch das LfD mit Restaurierungsatelier und wissenschaftliche Sammlungen,
Beginn der letzten Führung ca. 15.45 Uhr.
Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, freier Eintritt

8. September 2013 - Tag des offenen Denkmals, Eröffnungsveranstaltung für Sachsen

Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Panorama der Hoffassade (Ausschnitt), Fotografie Jörg Schöner Dresden, 2013

Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Panorama der Hoffassade (Ausschnitt), Fotografie Jörg Schöner Dresden, 2013
(© Staatliche Kunstsammlungen Dresden)

Am Sonntag, dem 8. September 2013 findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto »Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?« statt. In Sachsen eröffnet Innenminister Markus Ulbig diesen Tag auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf und verleiht gleichzeitig zum zweiten Mal den sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis.
Von 10 bis 17 Uhr können Besucher die Schlossanlagen Hubertusburg und Wermsdorf sowie die Sonderausstellung »Die Königliche Jagdresidenz Hubertusburg« besichtigen .

7. September 2013 - Verleihung des Umgebindehauspreises 2013

Am 7. September 2013 wird der Umgebindehauspreis in der »Alten Mangel« in Ebersbach-Neugersdorf verliehen. Aus 20 Bewerbungen aus Deutschland, Polen und Tschechien wurden die Preisträger ausgewählt. Den Preis lobt die Stiftung Umgebindehaus aus. 7.000 Euro Preisgelder werden von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien und der Kreissparkasse Bautzen dafür bereit gestellt.

14. August 2013 - Schulen adoptieren Denkmale Sieger stehen fest Dreizehn sächsische Schulen gewinnen insgesamt 6.500 Euro

Über eine schöne Ferienüberraschung können sich dreizehn sächsische Schulen freuen. Sie haben mit ihren Ideen zum Programm »Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale« überzeugt und gewinnen insgesamt 6.500 Euro. Mit dem Geld von jeweils 500 Euro können die Schulen ihre Projekte zu den historischen Denkmalen umsetzen. An dem Wettbewerb haben 24 Schulen teilgenommen.

6. März 2013 - Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgelobt

Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2013

Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2013
(© Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Zentralverband des Deutschen Handwerks)

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz loben 2013 den »Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege« in den Bundesländern Sachsen und Schleswig-Holstein aus. Ausgezeichnet werden private Denkmaleigentümer, die mit Hilfe von qualifizierten Handwerksbetrieben bei der Erhaltung des kulturellen Erbes Vorbildliches geleistet haben. Mit dem Preis sind Zuschüsse in Höhe von insgesamt 15.000 Euro pro Bundesland verbunden, die ausführenden Handwerker erhalten eine Urkunde.

Vorschläge und Bewerbungen aus Sachsen können bis zum 24. Mai 2013 an den Zentralverband in Berlin gerichtet werden.

28. Februar 2013 - Vortrag »Das Monument als Denkmal - zum Wiederaufbau des ehemaligen Residenzschlosses in Dresden«

Dresden, Residenzschloss, Ostfassade, Fotografie Februar 2011

Dresden, Residenzschloss, Ostfassade, Fotografie Februar 2011
(© LfD Sachsen)

Am Donnerstag, dem 28. Februar 2013 um 19.30 Uhr lädt die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. zu einem Vortrag im Rahmen des Donnerstagsforums ein. Die sächsische Landeskonservatorin Prof. Dr. Rosemarie Pohlack spricht in einem Bildervortrag über den Wiederaufbau des ehemaligen Residenzschlosses Dresden und die denkmalpflegerischen Zielsetzungen. Am 13. Februar 1945 brannte auch das Residenzschloss aus. Noch im gleichen Jahr setzten die denkmalpflegerischen Bemühungen um die Sicherung der Ruine und den Wiederaufbau ein, der inzwischen weit vorangekommen ist. Die für die kurfürstlich-königliche Residenz entscheidenden Paradesäle im 2. Obergeschoss fehlen allerdings noch.

Donnerstag, 28. Februar 2013, 19:30 Uhr, Unterkirche der Frauenkirche (Zugang über Eingang F), freier Eintritt,
Veranstalter: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V.

20. Februar 2013 - Vortrag »Italienische Künstler in Dresden im 16. und frühen 17. Jahrhundert«

Dresden, Residenzschloss, Großer Schlosshof, Westfassade mit Sgraffiti, Fotografie 2011

Dresden, Residenzschloss, Großer Schlosshof, Westfassade mit Sgraffiti, Fotografie 2011
(© LfD Sachsen)

Am Mittwoch, den 20. Februar 2013 lädt das Landesamt für Denkmalpflege um 17 Uhr zum Vortrag ein. Prof. Dr. Angelica Dülberg (LfD) spricht in einem Bildervortrag über italienische Künstler und deren Wirken in Dresden im 16. und frühen 17. Jahrhundert. Als Kurfürst Moritz 1549 an die bedeutendsten Höfe Norditaliens reiste, war er so fasziniert, dass er italienische Künstler wie die Gebrüder Tola und Francesco Ricchino für die malerische Ausstattung seines Residenzschlosses nach Dresden berief. Moritz‘ Bruder, Kurfürst August, holte 1575 Giovanni Maria Nosseni als Architekt, Bildhauer, Dekorationskünstler und vor allem auch als Fachmann für Steingewinnung und -verarbeitung nach Dresden.

Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Jahresausstellung des LfD »Italienische und französische Architekten am Dresdner Hof«, die bis zum 22. Februar 2013 im Ständehaus gezeigt wird.

Mittwoch, 20. Februar 2013, 17 Uhr, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, 4. OG Süd-Foyer, freier Eintritt

 

23. Januar 2013 - Vortrag »Der Neptunbrunnen Dresden-Friedrichstadt und seine Restaurierung«

Mittelgruppe nach Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten an den Skulpturen, 2012, Fotografie LfD

Mittelgruppe nach Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten an den Skulpturen, 2012
(© LfD Sachsen)

Am Mittwoch, den 23. Januar 2013 lädt das Landesamt für Denkmalpflege um 17 Uhr zum Vortrag »Der Neptunbrunnen in Dresden-Friedrichstadt und seine Restaurierung« ein. In einem Bildervortrag spricht Diplomrestaurator Dr. Arndt Kiesewetter (LfD) zur Geschichte, Bauweise und Restaurierung dieser großartigen barocken Brunnenanlage von Lorenzo Mattielli und Zacharias Longuelune, die zu den wertvollsten, in ihrer ursprünglichen Gestalt nahezu vollständig erhaltenen Brunnenanlagen der Stadt Dresden zählt.
Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Jahresausstellung des LfD »Italienische und französische Architekten am Dresdner Hof«, die bis zum 22. Februar 2013 im Ständehaus gezeigt wird.

Mittwoch, 23. Januar 2013, 17 Uhr, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, 4. OG Süd-Foyer, freier Eintritt

9. Januar 2013 - Vortrag »Italienisches und Französisches in der Barockskulptur Sachsens«

Dresden, Großer Garten, Pietro Balestra: Die Zeit raubt die Schönheit, 1722

Dresden, Großer Garten, Pietro Balestra: Die Zeit raubt die Schönheit, 1722
(© LfD Sachsen)

Am Mittwoch, den 9. Januar 2013 lädt das LfD um 17 Uhr zum ersten Begleitvortrag seiner Jahresausstellung ein. Dr. Hartmut Ritschel (LfD) spricht in einem Bildervortrag über »Italienisches und Französisches in der Barockskulptur Sachsens«. Er stellt Barockskulpturen in ausgewählten sächsischen und nichtsächsischen Anlagen vor und berichtet über deren Bestand, deren Schöpfer und Vorbilder und Einflüsse sowie den weiteren Umgang im Wandel der Zeit.
Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Jahresausstellung des LfD »Italienische und französische Architekten am Dresdner Hof«, die bis zum 22. Februar 2013 im Ständehaus gezeigt wird.

Mittwoch, 9. Januar 2013, 17 Uhr, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, 4. OG Süd-Foyer, freier Eintritt

Jahreskalender 2013 des Landesamtes für Denkmalpflege erschienen

Titelblatt mit Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Aufriss der Hoffassade des Hauptbaues, 1743

Titelblatt mit Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Aufriss der Hoffassade des Hauptbaues, 1743
(© LfD Sachsen)

Der Jahreskalender des Landesamtes für Denkmalpflege (LfD) widmet sich Schloss Hubertusburg in Wermsdorf, das im Jahr 2013 durch ein bedeutsames Jubiläum besondere Aufmerksamkeit erhält. Zum 250. Mal jährt sich die Unterzeichnung des »Friedens von Hubertusburg« zwischen Preußen, Sachsen und Österreich. Auf den großformatigen Kalenderblättern werden nicht nur Architekturzeichnungen und Grafiken aus der wissenschaftlichen Plansammlung präsentiert, sondern auch einzigartige zugehörige Kunstgegenstände und historische Dokumente gezeigt, ergänzt um erläuternde fundierte Texte und Fotografien.

Der Kalender entstand in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Sächsischen Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden. Er ist erhältlich über den Buchhandel und Verlag.

Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Hrsg.): Schloss Hubertusburg. Die unbekannte Residenz. Markkleeberg 2012.
Erschienen im Sax-Verlag, Markleeberg, ISBN 978-3-86729-111-8
Kalenderformat: 45 x 54 cm, 14 Blatt, farbig Kunstdruckpapier mit Beschreibungen auf der Rückseite
Buchhandelspreis 24,90 €

17. Oktober 2012 bis 22. Februar 2013 - Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege

Gaetano Chiaveri: Detail aus einem Entwurf für ein neues Dresdner Residenzschloss, Schnitt Treppenhaus, 1748.

Gaetano Chiaveri: Detail aus einem Entwurf für ein neues Dresdner Residenzschloss, Schnitt Treppenhaus, 1748.
(© LfD Sachsen)

Italienische und französische Architekten am Dresdner Hof
Die Dresdner Architektur der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts prägten neben einheimischen vor allem italienische und französische Architekten. Während August der Starke mit Vorliebe französische Künstler wie z. B. Louis de Silvestre nach Dresden zog, bekannte sich sein Sohn August III. vor allem zur italienischen Kunst. Unsere Ausstellung will mit repräsentativen Zeichnungen aus unserer wissenschaftlichen Plansammlung einen Eindruck dieser andernorts kaum erreichten architektonischen und künstlerischen Meisterschaft des augusteischen Zeitalters anschaulich machen – einige Blätter werden sogar zum ersten Mal zu sehen sein.

Die Ausstellung ist vom 17. Oktober 2012 bis 22. Februar 2013 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss, jeweils montags bis donnerstags von 10-17.30 Uhr und freitags von 10-16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zur Ausstellung
Mittwoch, 7. November 2012, 17.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Anita Niederlag, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 9. Januar 2013, 17.00 Uhr
Italienisches und Französisches in der Barockskulptur Sachsens
Dr. Hartmut Ritschel, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 23. Januar 2013, 17.00 Uhr
Restaurierungsarbeiten am Neptunbrunnen in Dresden-Friedrichstadt
Dr. Arndt Kiesewetter, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 20. Februar 2013, 17.00 Uhr
Italienische Künstler in Dresden im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts
Prof. Dr. Angelica Dülberg, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

 

Marginalspalte

Führungen im Landesamt für Denkmalpflege

Führung durch die Plansammlung, Aufnahme 2012 (Quelle: LfD Sachsen)

Nächste Führung:

Mittwoch, 25. 10. 2017, 16 Uhr
Anmeldung unter
(0351) 4 84 30-402 oder -403
oder presse@lfd.smi.sachsen.de
Der Eintritt ist frei.

Tag des offenen Denkmals

Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2017

Sonntag, 10. September 2017

Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz:
»Macht und Pracht«

Nähere Informationen zum Programm unter

PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale

Faltblatt

Bewerbung bis: 1. Juni 2018

Nähere Informationen zur Bewerbung und zum Programm unter:

20 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege im Freistaat Sachsen

Titel der Broschüre

© Institution