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Archiv 2012

21. Dezember 2012 - Für die gute Zusammenarbeit danken wir Ihnen ganz herzlich und wünschen ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gutes, glückliches neues Jahr 2013!

Markersdorf OT Friedersdorf, Dorfkirche St. Ursula, Christi Geburt mit Anbetung der Hirten, Füllungs-Bildtafel der südlichen Empore, Kaseinmalerei auf Kiefernholz, 1729

Markersdorf OT Friedersdorf, Dorfkirche St. Ursula, Christi Geburt mit Anbetung der Hirten, Füllungs-Bildtafel der südlichen Empore, Kaseinmalerei auf Kiefernholz, 1729
(© LfD Sachsen)

Die Kirche in Friedersdorf (Oberlausitz) stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, was an den zeittypisch gestaffelten Baukörpern des Schiffes, des Chores und der Apsis klar ablesbar ist. Der dominante Westturm mit späterer barocker Haube sorgt dafür, dass die Kirche eine Landmarke in Nachbarschaft der Landeskrone darstellt. Innen wurden die Kreuzgratgewölbe im Zuge einheitlicher Umgestaltung im 17. Jahrhundert reich mit Stuck dekoriert. Aus dieser Zeit stammen die Ausstattung von Georg Bahnisch (Holzaltar und vermutlich Kanzel) sowie die hölzernen Emporen, die 1729 eindrucksvoll mit biblischen Szenen bemalt wurden.

Jahreskalender 2013 des Landesamtes für Denkmalpflege erschienen

Titelblatt mit Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Aufriss der Hoffassade des Hauptbaues, 1743

Titelblatt mit Wermsdorf, Schloss Hubertusburg, Aufriss der Hoffassade des Hauptbaues, 1743
(© LfD Sachsen)

Der Jahreskalender des Landesamtes für Denkmalpflege (LfD) widmet sich Schloss Hubertusburg in Wermsdorf, das im Jahr 2013 durch ein bedeutsames Jubiläum besondere Aufmerksamkeit erhält. Zum 250. Mal jährt sich die Unterzeichnung des »Friedens von Hubertusburg« zwischen Preußen, Sachsen und Österreich. Auf den großformatigen Kalenderblättern werden nicht nur Architekturzeichnungen und Grafiken aus der wissenschaftlichen Plansammlung präsentiert, sondern auch einzigartige zugehörige Kunstgegenstände und historische Dokumente gezeigt, ergänzt um erläuternde fundierte Texte und Fotografien.

Der Kalender entstand in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Sächsischen Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden. Er ist erhältlich über den Buchhandel und Verlag.

Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (Hrsg.): Schloss Hubertusburg. Die unbekannte Residenz. Markkleeberg 2012.
Erschienen im Sax-Verlag, Markleeberg, ISBN 978-3-86729-111-8
Kalenderformat: 45 x 54 cm, 14 Blatt, farbig Kunstdruckpapier mit Beschreibungen auf der Rückseite
Buchhandelspreis 24,90 €

17. Oktober 2012 bis 22. Februar 2013 - Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege

Gaetano Chiaveri: Detail aus einem Entwurf für ein neues Dresdner Residenzschloss, Schnitt Treppenhaus, 1748.

Gaetano Chiaveri: Detail aus einem Entwurf für ein neues Dresdner Residenzschloss, Schnitt Treppenhaus, 1748.
(© LfD Sachsen)

Italienische und französische Architekten am Dresdner Hof
Die Dresdner Architektur der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts prägten neben einheimischen vor allem italienische und französische Architekten. Während August der Starke mit Vorliebe französische Künstler wie z. B. Louis de Silvestre nach Dresden zog, bekannte sich sein Sohn August III. vor allem zur italienischen Kunst. Unsere Ausstellung will mit repräsentativen Zeichnungen aus unserer wissenschaftlichen Plansammlung einen Eindruck dieser andernorts kaum erreichten architektonischen und künstlerischen Meisterschaft des augusteischen Zeitalters anschaulich machen – einige Blätter werden sogar zum ersten Mal zu sehen sein.

Die Ausstellung ist vom 17. Oktober 2012 bis 22. Februar 2013 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss, jeweils montags bis donnerstags von 10-17.30 Uhr und freitags von 10-16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Begleitprogramm zur Ausstellung
Mittwoch, 7. November 2012, 17.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Anita Niederlag, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 9. Januar 2013, 17.00 Uhr
Italienisches und Französisches in der Barockskulptur Sachsens
Dr. Hartmut Ritschel, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 23. Januar 2013, 17.00 Uhr
Restaurierungsarbeiten am Neptunbrunnen in Dresden-Friedrichstadt
Dr. Arndt Kiesewetter, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 20. Februar 2013, 17.00 Uhr
Italienische Künstler in Dresden im 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts
Prof. Dr. Angelica Dülberg, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

 

18. bis 19. Oktober 2012 - 2. Dresdner Holzanatomisches Kolloquium

Vom 18. bis 19. Oktober 2012 findet das 2. Dresdner Holzanatomische Kolloquium im Institut für Holztechnologie Dresden statt. Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) und der Technischen Universität Dresden, Professur für Holz- und Faserwerkstofftechnik mit Unterstützung vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. In 13 Fachbeiträgen namhafter Experten aus Deutschland, Ungarn, Slowenien und der Schweiz werden sowohl wissenschaftliche als auch praktische Aspekte der Holzanatomie präsentiert.

27. September 2012 - Schüler erkunden Denkmale in der Dresdner Friedrichstadt

Diplom-Restaurator Dr. Arndt Kiesewetter vom LfD erläutert Grabmale auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden-Friedrichstadt, Aufnahme 2012

Diplom-Restaurator Dr. Arndt Kiesewetter vom LfD erläutert Grabmale auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden-Friedrichstadt, Aufnahme 2012
(© LfD Sachsen)

Preisträgerschulen des Programms »Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale« erforschten am 27. September 2012 Denkmale der Friedrichstadt und des Ostrageheges. PEGASUS bedeutet Unterricht am Denkmal, mit dem Denkmal und für das Denkmal.

Am Vormittag begann die Erkundungstour der knapp 100 Schüler und Lehrer aus zehn unterschiedlichen Schulen Sachsens durch das Marcolini-Palais und die Gartenanlage des Krankenhauses sowie über den Alten Katholischen Friedhof. Anschließend ging es zum Sportgymnasium im Ostragehege, wo die Schule, deren Verbindung aus Alt und Neu beispielgebend für moderne Schulbauten ist, zu Rundgängen einlud. Am Nachmittag gab es für Grundschüler Workshops, für die älteren Schüler Diasafaris auf dem Gelände des Ostrageheges und für die Erwachsenen Führungen durch die Messe.

9. September 2012 - Verleihung des Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreises am Tag des offenen Denkmals

Innenminister Ulbig verlieh den Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis an die 32. Mittelschule Dresden, das Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau und BSZ „Dr. Friedrich Dittes“ Glauchau.

Innenminister Ulbig verlieh den Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis an die 32. Mittelschule Dresden, das Georgius-Agricola-Gymnasium Glauchau und BSZ „Dr. Friedrich Dittes“ Glauchau, Aufnahme 2012
(© Kristian Hahn, Olbernhau)

Zehntausende Interessierte und Neugierige haben am Sonntag die sächsischen Denkmale besucht. Viele der 700 Objekte waren unter dem Motto „Holz“ nur zum diesjährigen Tag geöffnet. Innenminister Markus Ulbig eröffnete für Sachsen den Tag des offenen Denkmals in der Saigerhütte in Olbernhau. Erstmals wurde der Sächsische Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen. Die Auszeichnung erhielten die 32. Mittelschule „Sieben Schwaben“ aus Dresden, das „Georgius-Agricola-Gymnasium“ sowie das Berufliche Schulzentrum „Dr. Friedrich Dittes“ aus Glauchau für ihre herausragenden Verdienste um die Denkmalpflege im Rahmen des PEGASUS-Projektes.

9. September 2012 - Tag des offenen Denkmals, Führungen im Landesamt für Denkmalpflege

Rötha, Marienkirche, Figur des Heiligen Florians (Detail) aus der Bekrönung des Schnitzaltars, Lindenholz, um 1525, Aufnahme 2011

Rötha, Marienkirche, Figur des Heiligen Florians (Detail) aus der Bekrönung des Schnitzaltars, Lindenholz, um 1525, Aufnahme 2011
(© LfD Sachsen)

Am 9. September 2012, zum Tag des offenen Denkmals, öffnet das Landesamt für Denkmalpflege (LfD) von 11 bis 17 Uhr wieder seine Türen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, im Ständehaus mehr über die vielseitigen und spannenden Aufgaben der sächsischen Denkmalpflege zu erfahren.
Es besteht die Gelegenheit, Außergewöhnliches in den wissenschaftlichen Sammlungen und im Restaurierungsatelier zu entdecken. Einzigartige Originale der bildenden Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts können ganz unmittelbar aus der Nähe betrachtet werden. Nur für kurze Zeit werden drei wunderbar fein geschnitzte spätgotische Holzfiguren aus der Marienkirche in Rötha bei Leipzig im LfD untersucht, die selbst Restauratoren in Staunen versetzen.

Sonntag, 9. September 11.00 bis 17.00 Uhr Führungen durch das LfD mit Restaurierungsatelier und wissenschaftliche Sammlungen, Beginn der letzten Führung ca. 15.45 Uhr.
Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, freier Eintritt

9. September 2012 - Tag des offenen Denkmals, Eröffnungsveranstaltung für Sachsen

Olbernhau, Saigerhütte

Olbernhau, Saigerhütte 2012
(© Stadtverwaltung Olbernhau, Fotograf: Kristian Hahn)

Die Eröffnungsveranstaltung für Sachsen am Tag des offenen Denkmals findet am 9. September 2012 in der Saigerhütte Olbernhau-Grünthal unter dem Motto "Holz" statt. Erstmals wird in diesem Jahr der Sächsische Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen.

 

16. August 2012 - »PEGASUS-Schulen adoptieren Denkmale« Sieger stehen fest

Zehn sächsische Schulen haben mit ihren Ideen zum Programm "Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale" überzeugt und gewinnen insgesamt 6.000 Euro. Mit dem Geld von jeweils 500 bzw. 1.000 Euro können die Schulen ihre Projekte zu den historischen Denkmalen umsetzen. Neben den sieben Preisträgern des Freistaates Sachsen und den zwei Gewinnern der Landeshauptstadt Dresden gab es einen Sonderpreis „Revitalisierung von Denkmalen“ in Höhe von 1.000 Euro für die Thomasschule Leipzig mit dem Projekt „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Lutherkirche als Teil unseres Bildungscampus“. An dem Wettbewerb haben 22 Schulen teilgenommen.

14. August 2012 - Deutscher Preis für Denkmalschutz 2012 an Verein "UT Connewitz e.V."

Leipzig, UT Connewitz, die von einer Ädikula eingefasste Leinwand, 2012

Leipzig, UT Connewitz, die von einer Ädikula eingefasste Leinwand, 2012
(© LfD Sachsen)

Der Leipziger Verein UT Connewitz e.V. erhält den Deutschen Preis für Denkmalschutz für sein außerordentliches Engagement zur Erhaltung eines der ältesten Filmtheater Deutschlands.
Das Nationalkomitee für Denkmalschutz verleiht ihm die Silberne Halbkugel. Der Deutsche Preis für Denkmalschutz, die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland, wird jährlich vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz verliehen. In diesem Jahr erhalten ihn zehn Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die Erhaltung des baulichen und archäologischen Erbes verdient gemacht haben.

2. bis 9. September 2012 - Studentenworkshop Blankenburg/Harz

Studentenworkshop in Blankenburg/Harz

Plakat des Studentenworkshops in Blankenburg/Harz
(© Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt)

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltet auch in diesem Jahr einen Studentenworkshop für Studierende der Fachrichtungen Kunstgeschichte, Geschichte, Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Archäologie und Denkmalpflege. Er findet vom 2. bis 9. September in Blankenburg/Harz unter dem Titel "Städtebauliche Denkmalpflege" statt.

 

23. bis 24. Juni 2012 - Bau.Kunst.Erleben. Tag der Architektur in Sachsen

Unter dem Motto "BAU.KUNST.ERLEBEN" laden Architekten, Garten- und Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Stadtplaner am 23. und 24. Juni zum Tag der Architektur 2012 in Sachsen ein. 100 Objekte, darunter auch zahlreiche Denkmale können dank ihrer aufgeschlossenen Bauherrschaften besichtigt werden, in 6 offenen Architektur- und Planungsbüros geben Fachleute Einblick in ihre Arbeit und 16 weitere Veranstaltungen sollen die interessierte Öffentlichkeit locken. In diesem Jahr findet der deutschlandweite Tag der Architektur zum 17. Mal mit sächsischer Beteiligung statt.

8. Juni 2012 - Landesamt für Denkmalpflege lud zur Fachtagung in Dresden

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, begrüßte die Gäste und dankte den Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, begrüßte die Gäste und dankte den Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement.
(© LfD Sachsen)

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, begrüßte die Gäste und dankte den Ehrenamtlichen für ihr langjähriges Engagement. Dr. Michael Kirsten begrüßte als stellvertretender Sächsischer Landeskonservator die Gäste. 120 ehrenamtlich Beauftragte für Denkmalpflege aus ganz Sachsen und Fachleute aus den Denkmalbehörden trafen sich zur alljährlichen Frühjahrstagung, dieses Mal im Blockhaus am Dresdner Elbufer. Unter Thema »Erbepflege« widmete sich die Tagung ganz unterschiedlichen Facetten ehrenamtlichen Engagements zur Erhaltung von Denkmalen.

120 ehrenamtlich Beauftragte für Denkmalpflege aus ganz Sachsen und Fachleute aus den Denkmalbehörden trafen sich am vergangenen Freitag zur alljährlichen Tagung, dieses Mal im Blockhaus am Dresdner Elbufer. Unter dem absichtlich weit gefassten Thema »Erbepflege« widmete sie sich ganz unterschiedlichen Facetten ehrenamtlichen Engagements zur Erhaltung von Denkmalen. Besonders die Beiträge zu Oskar Seyffert, zum Schloss Proschwitz bei Meißen, zu Wandmalereien im Meißner Haus Rote Stufen 3 und zum ehemaligen Garten an der Bienertmühle in Dresden-Plauen sowie über die Rettung der Rittergutskirche Kleinliebenau/Schkeuditz und des Chinesischen Pavillons in Dresden verdeutlichten, wie wichtig dabei außer Fachwissen auch Idealismus und Leidenschaft Einzelner eine grundlegende Rolle spielen kann. Zur Erhaltung von Denkmalen sind unterschiedliche Kräfte zu bündeln und die Interessen verschiedener Akteure abzuwägen.

24. bis 25. Mai 2012 - Fachwerk Triennale 2012

»Fachwerkstadt: Weiterbauen, Erhalten, Umbauen … und Nutzen« Umgebinde-Landschaft »Erhalten!« Expertenhearing zum »Aufbau des Umgebindezentrum Neugersdorf in der Oberlausitz« in Ebersbach-Neugersdorf, Sachsen. Das Zentrum soll vorhandene Kompetenzen und Kräfte bündeln. Es sind alle fachlich Interessierte zur Teilnahme aufgerufen und möchten ihr Fachwissen als Beitrag zum Thema mit einbringen. Die Veranstaltung wird vom BMVBS (»Nationale Stadtentwicklungspolitik«) gefördert und i. A. der Stadt Ebersbach-Neugersdorf und der Arge Deutsche Fachwerkstädte e. V. gemeinsam mit der Stiftung Umgebindehaus durchgeführt.

8. Juni 2012 - Tagung der ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege

Das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder eine Tagung der ehrenamtlichen Beauftragten für Denkmalpflege mit den Denkmalschutzbehörden zum Thema „Erbepflege“ am Freitag, 8. Juni 2012 im Festsaal des Blockhauses Dresden. Anmeldefrist: 18. Mai 2012. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier:

7. Mai 2012 - neue Internetplattform zur Industriekultur in Sachsen

Titelbild der Internetplattform zur Industriekultur in Sachsen

Titelbild der Internetplattform zur Industriekultur in Sachsen
(© SMWK)

Am 7. Mai 2012 wurde im Beisein der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Sabine von Schorlemmer die neue Internetplattform www.industriekultur-in-sachsen.de freigeschaltet. Damit sollen Denkmalpflege und Forschung, Eigentümer und Investoren, Architekten und Planer sowie die Politik in einen offenen Dialog treten. Hauptziel ist die Vernetzung der Akteure, um die reiche Industriekultur Sachsens zu erhalten, nachhaltig zu fördern und weiterzuentwickeln. Die Plattform informiert nicht nur über industriekulturelle Zeugnisse, sondern auch über Innovationen, aktuelle Forschungen und Tendenzen.

Sachsens Wirtschaft, Identität und Erbe fußen auf einer 500-jährigen Gewerbetradition, einem innovativen und anpassungsfähigen Mittelstand sowie einer technisch und kulturell gebildeten Bevölkerung. Die Auseinandersetzung mit dem Industriezeitalter in Vergangenheit und Zukunft ist Teil der sächsischen Kultur. Ziel ist es, das Thema Industriekultur mit einem breiten Netzwerk unterschiedlichster Partner stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verorten und dadurch das Image Sachsens als Industrieland zu stärken.

Sie möchten im Netzwerk mitarbeiten und Akteur werden? Nähere Informationen finden Sie hier:

3. Mai 2012 - Ausstellung »Der Dresdner Zwinger« in Berlin eröffnet

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig eröffnete die Ausstellung. Icon vorheriges Bild Icon nächstes Bild Icon Bild vergrößern

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, eröffnete die Ausstellung.
(© Konrad Hirsch)

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig eröffnete die Ausstellung. Die Sächsische Landeskonservatorin, Prof. Dr. Rosemarie Pohlack, bei ihrem Einführungsvortrag in die Ausstellung. Eröffnung der Pöppelmann-Ausstellung in der Sächsischen Landesvertretung in Berlin-Mitte. Landeskonservatorin Prof. Dr. Rosemarie Pohlack führt Staatsminister Markus Ulbig durch die Ausstellung. Die Ausstellung bietet interessante Einblicke in die denkmalpflegerisch intensiv begleiteten Bemühungen zur Erhaltung des Dresdner Zwingers. Reges Interesse an Sächsischer Geschichte in Berlin.

Das Sächsische Landesamt für Denkmalpflege ehrt den Schöpfer des Dresdner Zwingers Matthäus Daniel Pöppelmann in Berlin und zeigt aus Anlass seines 350.Geburtstages seine Jahresausstellung »Der Dresdner Zwinger - Einblicke in Restaurierung und Wiederaufbau« erstmals in der Bundeshauptstadt. Die Schau mit repräsentativen Architekturzeichnungen wurde am 3. Mai 2012 durch den Sächsischen Staatsminister des Inneren, Markus Ulbig, und die Sächsische Landeskonservatorin, Prof. Dr. Rosemarie Pohlack, feierlich eröffnet. Die Besucher bekommen interessante Einblicke in die denkmalpflegerisch intensiv begleiteten Bemühungen zur Erhaltung des Dresdner Zwingers. Reproduktionen und Fotografien aus den wissenschaftlichen Sammlungen des Amtes belegen die ab 1924 begonnenen Restaurierungsarbeiten sowie den nach 1945 engagierten Wiederaufbau.

Die Ausstellung in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund (Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin-Mitte) kann Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen finden Sie unter:

26. März 2012 - »Denkmalpflege in Sachsen« Jahrbuch 2011 neu erschienen

Titelblatt mit Chemnitz, Neues Rathaus, Zustand nach der Restaurierung, 2011

Titel mit Chemnitz, Neues Rathaus, Zustand nach der Restaurierung, 2011
(© LfD Sachsen)

Im soeben erschienenen Jahrbuch des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen (LfD) für 2011 bieten Kunsthistoriker, Architekten, Landschaftsarchitekten und Restauratoren mit umfangreichen Aufsätzen Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der sächsischen Denkmalpflege.

23. März 2012 - Arbeitsheft 17 des Landesamtes für Denkmalpflege erschienen

Schloss Moritzburg, Gegenüberstellung einer geprägten flämischen Goldledertapete aus dem 18. Jahrhundert und deren farbig noch nicht differenzierter Kopie von 2005

Schloss Moritzburg, Gegenüberstellung einer geprägten flämischen Goldledertapete aus dem 18. Jahrhundert und deren farbig noch nicht differenzierter Kopie von 2005
(© LfD Sachsen)

Das vorliegende Arbeitsheft des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen (LfD) widmet sich dem Goldleder, einer besonders repräsentativen und kostbaren Art der Raumausstattung, die zwischen 1500 und 1800 vor allem in herrschaftlichen Gebäuden als Tapete und Möbelbezug verwendet wurde. Prominentestes Beispiel in Sachsen ist Schloss Moritzburg, in dem ehemals mehr als 60 mit Goldledertapeten ausgestattete Räume existierten. Das LfD legt mit dieser Publikation ein international relevantes Standardwerk vor, das langjährigen Forschungen des Autors Dr. Andreas Schulze, Restaurator im LfD, zu verdanken ist.

9. März 2012 - Der »Blaue Salon« auf Schloss Wildenfels wiedereröffnet

Schloss Wildenfels, Blauer Salon mit osmanischen Seidentapeten, 2012

Schloss Wildenfels, Blauer Salon mit osmanischen Seidentapeten, 2012
(© Freundeskreis Schloss Wildenfels e.V., Volker Gaudl)

Der »Blaue Salon« im Schloss Wildenfels mit seinen einzigartigen Seidentapeten wurde am 9. März 2012 feierlich eröffnet. Dank des Freundeskreises Schloss Wildenfels e.V. konnte mit Hilfe des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen und des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft an der Fachhochschule Köln sowie großzügiger Spenden das fragile Kunstwerk gerettet und zu neuem Leben erweckt werden. 

Schloss Wildenfels, Schlossstraße 2 08134 Wildenfels, Montag 10-14 Uhr, Dienstag und Donnerstag 14-18 Uhr 

1. März 2012 - Der Dresdner Zwinger im Film - Finissage zur Ausstellung im Landesamt für Denkmalpflege

Wallseitige Baugruppe des Königlichen Zwingergartens, Vorzeichnung zum Kupferstichwerk, Matthäus Daniel Pöppelmann, vor 1729

Wallseitige Baugruppe des Königlichen Zwingergartens, Vorzeichnung zum Kupferstichwerk, Matthäus Daniel Pöppelmann, vor 1729
(© LfD Sachsen)

Am 1. März 2012 lädt das Landesamt für Denkmalpflege zur Finissage der Jahresausstellung „Der Dresdner Zwinger - Einblicke in Restaurierung und Wiederaufbau“ ein. Ab 17.00 Uhr erläutert die Ausstellungskuratorin Anita Niederlag in einem Rundgang ein letztes Mal die Schau. Anschließend, um 17.30 Uhr, führt Ernst Hirsch im Festsaal des Ständehauses historische Filme aus seinem Archiv vor. Die Aufnahmen zeigen den Dresdner Zwinger vor und während der ab 1924 begonnenen Restaurierungsarbeiten, den nach 1945 engagierten Wiederaufbau bis zur Wiederherstellung des Nymphenbades 2008. Das bisher selten gezeigte Filmmaterial ergänzt wunderbar die gut besuchte Ausstellung, die noch bis zum 9. März im Ständehaus besichtigt werden kann.

Donnerstag 1. März 2012, 17.00 Uhr, Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, Erdgeschoss und Festsaal 2. Obergeschoss, freier Eintritt

 

15. Februar 2012 - Vortrag "Die Konservierung des Figurenschmucks am Dresdner Zwinger"

Dresden, Zwinger, restaurierte und mit einer hellen Farblasur beschichtete Skulptur, 2010 (Quelle: LfD Sachsen)

Dresden, Zwinger, restaurierte und mit einer hellen Farblasur beschichtete Skulptur, 2010 (Quelle: LfD Sachsen)
(© LfD Sachsen)

Am 15.02.2012 lädt das Landesamt für Denkmalpflege um 17.00 Uhr zum Vortrag „Die Konservierung und farbliche Aufhellung des Figurenschmucks am Dresdner Zwinger“ ein. In einem Bildervortrag spricht Diplomrestaurator Dr. Arndt Kiesewetter zu den Problemen der Erhaltung und farbigen Erscheinung des reichen Figurenschmucks aus Sandstein, dessen Restaurierung er seit über 25 Jahren begleitet. Vor mehr als 10 Jahren fiel die Entscheidung, die schwarz patinierten Skulpturen nach der Restaurierung mit einer hellen Farblasur zu beschichten. Sie dient als Schutzschicht und ist gleichzeitig als ästhetische Korrektur im Sinne eines Gesamtbildes barocker Festarchitektur zu verstehen. Ausgehend von der Objekt- und Restaurierungsgeschichte des Zwingers erläutert Dr. Kiesewetter die Erhaltungskonzeption unter dem Blickwinkel konservatorischer Erfordernisse und der ästhetischen Wirkung.
Der ab 1709 errichtete Dresdner Zwinger wurde von August dem Starken wie von seinen Architekten als „Bau-Kunstwerk“, als eine Synthese von Architektur, Bildhauerkunst und Malerei, verstanden. Den Ruhm, Schöpfer des Zwingers zu sein, teilt Matthäus Daniel Pöppelmann mit Balthasar Permoser, dessen einzigartige Skulpturen untrennbar mit der architektonischen Struktur verbunden sind. Ihm zur Seite standen außerordentlich befähigte Bildhauer. Der Vortrag ist Bestandteil des Begleitprogramms zur Jahresausstellung des Landesamts für Denkmalpflege „Der Dresdner Zwinger-Einblicke in Restaurierung und Wiederaufbau“, die bis zum 9. März im Ständehaus gezeigt wird.

Mittwoch 15. Februar 2012, 17 Uhr, Landesamt für Denkmalpflege, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, 4. OG Süd-Foyer, freier Eintritt

19. Januar 2012 - Vortrag "Gartenskulpturen des sächsischen Barocks"

Heidenau-Großsedlitz, Johann Christian Kirchner: Personifikation des Sommers, um 1720/30

Heidenau-Großsedlitz, Johann Christian Kirchner: Personifikation des Sommers, um 1720/30
(© LfD Sachsen)

Am 19. Januar 2012 lädt das LfD um 17 Uhr zum Vortrag „Gartenskulpturen des sächsischen Barocks“ ein. Dr. Hartmut Ritschel (LfD) stellt in einem Bildervortrag sächsische Barockskulpturen in ausgewählten sächsischen und nichtsächsischen Gärten vor. Er berichtet über deren Bestand, Fragen der Ikonographie, Farbfassungen und den weiteren Umgang im Wandel der Zeit. Zahlreiche Werke haben ihren ursprünglichen Standort verändert oder wurden durch Kopien ersetzt. Heute konzentrieren sich die denkmalpflegerischen Bemühungen auf die Konservierung des überkommenen Bestandes.
Sachsens Gärten wie Großsedlitz und Moritzburg schmücken neben Wasserspielen, Treppenanlagen, Pavillons, Blumenrabatten und Formgehölzen zahlreiche, teils originale Sandsteinskulpturen, die zu den besten Leistungen deutscher Barockkunst zählen. Sie stammen von namhaften sächsischen Bildhauern wie Balthasar Permoser, Johann Benjamin Thomae oder Johann Christian Kirchner, die auch im Zwinger ihre Spuren hinterlassen haben. Der Vortrag gehört zum Begleitprogramm der Jahresausstellung des LfD  „Der Dresdner Zwinger – Einblicke in Restaurierung und Wiederaufbau“, die bis zum 9. März im Ständehaus gezeigt wird.

Donnerstag, 19. Januar 2012, 17 Uhr, Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden, 4. OG Süd-Foyer, freier Eintritt

4. November 2011 bis 9. März 2012 - Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege zum Dresdner Zwinger

Matthäus Daniel Pöppelmann: Das Zwinger-Kupferstichwerk, 1729, Titelblatt

Matthäus Daniel Pöppelmann: Das Zwinger-Kupferstichwerk, 1729, Titelblatt.
(© LfD Sachsen)

Der Dresdner Zwinger - Einblicke in Restaurierung und Wiederaufbau

Matthäus Daniel Pöppelmann zum 350. Geburtstag

Der ab 1709 errichtete Zwinger ist Thema der diesjährigen Jahresausstellung des Landesamtes. Vom 4. November 2011 bis zum 9. März 2012 werden repräsentative Architekturzeichnungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert. Die Schau im Ständehaus ist dem Schöpfer des Zwingers Matthäus Daniel Pöppelmann gewidmet, dessen Geburtstag sich am 3. Mai 2012 zum 350. Male jährt. Zudem bekommt der Besucher interessante Einblicke in die denkmalpflegerisch intensiv begleiteten Bemühungen zur Erhaltung des Dresdner Zwingers. Zeichnungen und Fotografien aus den wissenschaftlichen Sammlungen des Amtes belegen die ab 1924 begonnenen Restaurierungsarbeiten sowie den nach 1945 engagierten Wiederaufbau.

Die Ausstellung kann bis zum 9. März 2012 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss, jeweils montags bis donnerstags von 10-18 Uhr und freitags von 10-17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Begleitvorträge zur Ausstellung

Dienstag, 6. Dezember 2011, 17.00 Uhr
Die Wasserspiele im Nymphenbad des Zwingers. Werkbericht der Restaurierung 2008
Zwingerbaumeister Karl Schöppner, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Donnerstag, 19. Januar 2012, 17.00 Uhr
Gartenskulpturen des sächsischen Barocks – Mobilität, Ikonographie, Farbfassung und andere Aspekte der denkmalpflegerischen Praxis

Dr. Hartmut Ritschel, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Mittwoch, 15. Februar 2012, 17.00 Uhr
Zur Konservierung und farblichen Aufhellung des Figurenschmucks am Dresdner Zwinger

Dr. Arndt Kiesewetter, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Finissage, Donnerstag (schon am) 1. März 2012
17.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung

Anita Niederlag, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

17.30 Uhr
Historische Filme zur Restaurierung des Zwingers zwischen
1924 und 1942 und zum Wiederaufbau nach 1945.

Aus dem Archiv von HIRSCH FILM, vorgeführt von Kameramann Ernst Hirsch

    Marginalspalte

    Führungen im Landesamt für Denkmalpflege

    Führung durch die Plansammlung, Aufnahme 2012 (Quelle: LfD Sachsen)

    Nächste Führung:

    Mittwoch, 25. 1. 2017, 16 Uhr
    Anmeldung unter
    (0351) 4 84 30-403 oder -402
    oder presse@lfd.smi.sachsen.de
    Der Eintritt ist frei.

    Tag des offenen Denkmals

    Plakat zum Tag des offenen Denkmals 201

    Sonntag, 10. September 2017

    Motto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz:
    »Macht und Pracht«

    Nähere Informationen zum Programm unter

    PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale

    Faltblatt

    Bewerbung bis: 1. Juni 2017

    Nähere Informationen zur Bewerbung und zum Programm unter:

    20 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege im Freistaat Sachsen

    Titel der Broschüre

    © Institution